Die Lage am nördlichen Bodenseeufer schenkt Friedrichshafen nicht nur eine idyllische Seekulisse mit herrlichem Panoramablick auf die Alpen. Die Stadt liegt auch an einem günstigen geographischen Knotenpunkt: Österreich und die Schweiz können über Wasser schnell erreicht werden und auch die Grenzen zu Bayern oder Baden sind nicht weit entfernt.
Daher interessierten sich Machthaber schon immer für eine gut vernetzte Infrastruktur in der Region. Die Schwäbische Eisenbahn, auch bekannt aus dem Lied von Willy Reichert, ist Mitte des 19ten Jahrhunderts unter der Regierungszeit des württembergischen Königs Wilhelm I. gebaut worden. Die Südbahn war die erste Bahnstrecke in der Bodenseeregion. Sie startete von hier, dem Stadtbahnhof, und fuhr dampfend bis nach Ravensburg.
Sicher ist die gute Vernetzung Friedrichshafens eines der Gründe, warum die Industrie hier später gut aufleben konnte. Zoll-, Bahn- sowie Schiffsverkehr zogen hohe Beamte in die Stadt, während Adel und die High Society den Sommer auch gerne zur Erholung am See verbrachte. Gut situierte Persönlichkeiten brachten also Wohlstand mit sich, was den Grundstein für größere Investitionen darstellte.
Leider sind strategisch vorteilhaft gelegene Städte Fluch und Segen zugleich. Wenn Kriege und Konflikte herrschen, dann sind es diese Orte, die als erstes eingenommen oder zerstört werden. An diesen Stellen wird aber genauso schnell wieder Leben aufgebaut, was eine Stadt über viele Jahre Geschichte trägt wie einen Phönix aus der Asche.
Lernen Sie die geschichtsträchtige Urlaubs-, Bildungs-, Kultur-, Messe- und Industriestadt kennen. Spazieren Sie dafür durch die Stadt und schauen Sie sich die Sehenswürdigkeiten der Zeppelinstadt an.